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Gespräche mit betroffenen Kindern reflektieren……………….
"Ich möchte meine Eltern nie wiedersehen!"

Bei Gewalt, sexuellen Übergriffen, Vergewaltigung, Pädophilie, Sextourismus, Pornografie etc. bei Kindern  (Nach § 176 bis zum vollendeten 14. Lebensjahr) handelt es sich um eine facettenreiche, sehr unübersichtliche komplexe und instabile Problematik, die momentan noch in einer tiefen Grauzone liegt.
Leider handelt es sich hierbei um ein Massenphänomen, geprägt durch ein radikales Potential gegenüber den Opfern.

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In über 50.000 Fällen waren laut der Jugendämter im Jahr 2018 das körperliche, geistige und seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen bedroht. Erschreckend! Und immer neue, abnorme besorgniserregende Tendenzen zeichnen sich in allen Bereichen ab!

Das wirft die Frage auf, wie viel uns unsere Kinder eigentlich wert sind! Das Strafmaß bezüglich sexueller Gewalt gegen Kinder soll nunmehr seit der Ankündigung Mitte Juni 2020 endlich verschärft werden und einen Verbrechenstatbestand darstellen! Wir müssen entsprechend angepasst handeln und als einen Teilbereich wirksame präventive Schutzkonzepte erstellen.


Mein Präventionskonzept  I CARE FOR YOU  stellt einen maximalen Handlungs-Rahmenplan bereit.
Innerhalb dieses Rahmenplans finden Sie ein System von ineinandergreifenden Maßnahmen zur Prävention und zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, mittels derer Sie sich in sechs Leitlinien zur Erstellung eines eigenständigen standortabhängigen Konzepts orientieren können. Das heißt, Sie nutzen jeweils diejenigen Strategien, die für Sie derzeit relevant scheinen.

Dieses umfangreiche, interaktive Präventionskonzept, das die gesamte Schule, die Homepage der Schule, das gesamte Kollegium, alle Schüler, alle Eltern und alle involvierten Institutionen pflichtschuldig vernetzend miteinbezieht, präsentiere und erläutere ich Ihnen mittels einer PowerPoint Version und diverser Anschauungsmaterialien. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit der Reflexion. Zur Erstellung Ihres eigenen standortabhängigen Konzepts werden Ihnen alle wichtigen Strukturen in Form einer Handreichung zur Verfügung gestellt.

Definition sexualisierter Gewalt:
Sexualisierte Gewalt ist immer dann gegeben, wenn ein Erwachsener oder Jugendlicher ein Mädchen oder einen Jungen dazu benutzt, eigene Bedürfnisse mittels sexualisierter Gewalt auszuleben und seine Macht- und Autoritätsposition ausnutzt. Gewalttätige Übergriffe stürzen die Betroffenen in starke, verhängnisvolle emotionale Verwirrung, meist mit prägenden, tragischen Kurz- und/oder Langzeitfolgen.

Kinder tragen niemals Verantwortung für einen sexuellen Übergriff.
Niemand kann gegen ein Mädchen oder einen Jungen aus Versehen (sexualisierte) Gewalt ausüben.
Allein der Täter trägt die Schuld für das Geschehene.
Täter versuchen oft sich zu rechtfertigen: Das Kind hat es so gewollt.     
Das ist jedoch niemals der Fall!!
Wir müssen eine gemeinsame Haltung finden! Einen Gestaltungssinn entwickeln. Das heißt, durch kooperative Intervention aktiv werden und zielorientierte, konsequente Kontrollmechanismen zum Schutz unserer Kinder entwickeln, ins Schulprogramm aufnehmen und mit allen involvierten Institutionen pflichtschuldig  vernetzen, um sich dem facettenreichen Problem ergebnisorientiert entgegenstellen zu können...

Präventive Maßnahmen müssen wirken – damit wir nicht länger sprachlose, handlungsunfähige Beobachter bleiben, denn die Dimensionalität dieser Problematik weitet sich ganz offensichtlich sehr fantasiereich ins Uferlose aus. Wir müssen diesem Themenbereich den richtigen Stellenwert einräumen und durch unsere Stimme sowie durch angepasste Handlungen ein gewaltiges  Gewicht verleihen.

„90 % von Missbrauchsfällen bleiben unentdeckt!“
Professor Fegert

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Ich habe das umfassende analytisch-sachliche Präventionskonzept  I  CARE  FOR  YOU  für die Grundschule entwickelt, um aus pädagogischer Perspektive ein umfassendes Schutzkonzept wirkungsvoll zu beleuchten und in Gang zu setzen.
Da ich mich in der Vergangenheit mangels konzeptioneller Ideen leider nicht ergebnisorientiert mit diesem Themenbereich auseinandersetzen konnte, habe ich nunmehr nach diversen Schlüsselerlebnissen jede Gelegenheit wahrgenommen, mit entsprechenden kompetenten Institutionen zu reflektieren und mich beraten zu lassen - und habe alle sachdienlichen Vorschläge in meinem Konzept berücksichtigen können. Ich stehe zwecks Evaluation mit vielen Experten und Unterstützern kontinuierlich in kommunikativem Kontakt.
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Auf der Grundlage der komplexen Problematik, der Frage nach den richtigen Reaktionen und der daraus resultierenden Rechtslage, bilden mehrere Paragrafen für uns Pädagogen zunächst den gesetzlichen Rahmen für einen Schutzauftrag der uns anvertrauten Kinder:
Z.B.: § 8a, SGB VIII, Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung oder  § 42 SchulG NRW, Absatz 6, Minderjährigenschutz. . . . . etc..
Wir sind also nach geltendem Recht in die Pflicht genommen  -  aber gleichermaßen durch unser Gefühl für Verantwortung und Menschlichkeit geprägt. Prävention zum Schutz unserer Kinder drückt unsere geistige Haltung aus. Das entspricht unseren Werten. Leider handelt es sich hierbei nicht um universal gültige Werte. 
Nunmehr erhebt sich aus diesen beiden Perspektiven die Frage, auf welchem Wege wir unseren Schutzauftrag zielgerichtet angemessen am besten realisieren können. Wie können wir gemeinsam die gesamte Problemlage in die Zange nehmen, ohne an andere Institutionen verantwortungs- und kommentarlos delegieren zu müssen - und ohne je eine Rückmeldung zu erhalten!?

In meinen Augen macht es nur Sinn, wenn ein effektives Handlungspaket die Grundlage dazu bildet und die Schulleitung, die Homepage der Schule, alle Lehrer, alle Schüler, alle Eltern sowie alle involvierten Institutionen pflichtschuldig vernetzend !!! miteinbezieht.
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